|
|
|
|
 |
 |
AUSSTELLUNG VERLÄNGERT BIS
16. FEBRUAR 2003
|
 |
MAX RAMP
|
|
Nomadic Art Stunts
Längst muss der Zürcher Künstler Max Ramp seine Arbeitsmaterialien
nicht mehr zusammenklauen. Alte Schalbretter und Lattenholz legen
ihm Menschen netterweise vor sein Atelier im Tessin. Manchmal sind
Raritäten darunter. Wie die Holzplanken aus dem Zürcher
Opernhaus. Bretter, die einmal die Welt bedeuteten, verarbeitet
Max Ramp zu Brettern, die plötzlich noch viel mehr bedeuten.
Aus verschiedenen farbigen Schalbrettern zimmert, schraubt und leimt
der 65-jährige Künstler Holz-Bilder. Der «Bildbauer»
Ramp spielt mit der perspektivischen Darstellung. Es entstehen flachreliefartige,
zweidimensionale Bilder, die die Regeln perspektivischer Darstellung
brechen. Doch der Effekt ist gewollt. «Ich habe keine
Lust, die Bilder zu erklären. Wenn Astrophysiker etwas entdecken,
mit dem sie nichts anfangen können, dann nennen sie das Singularität».
Singularity, Uncertainty, Dancing Duality – so betitelt auch
der Bildbauer seine Arbeiten.
|
|
|
|